CareChild e. V..: Schutz von Kindern durch Mafia-Methoden?
Wenn das Motiv 'Jagd-Fieber' sich verselbständigt
Der Sumpf, der diesen Verein umgibt, wird immer widerlicher!
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant
Öffentliche Abmahnung von carechild e.V. bei Heise
Die (unseres Erachtens teilweise als "mafiös" einzustufenden) Methoden von CareChild e.V., speziell seines Vorsitzenden Gabriel Gawlik, waren in der Vergangenheit für uns trauriger Anlass zu einem Bericht (siehe Erster Bericht über CareChild). Am eigenen Leibe haben wir erfahren, dass Leute wie Gawlik offenbar nicht auf dem gemeinsamen Boden an Werten, auf denen unsere westlichen multikulturellen Demokratien basieren (und nur basieren können), zu stehen scheinen.
Was sagt es über das Demokratieverständnis eines Vereins, wenn sich sein Vorsitzender über die fachliche Meinung eines Sexualtherapeuten nicht etwa, wie in einem Land mit Meinungsfreiheit eigentlich selbstverständlich, "fachlich" auseinandersetzt, sondern wenn er diese ihm offenbar "missliebige Meinung" dadurch "bekämpft", dass er versucht, die Person wirtschaftschaftlich und sozial zu ruinieren (vermutlich um dadurch zu erreichen, dass diese Person ihre Meinung nicht mehr äußern kann)? Offenbar hat er (übrigens zu Recht) wenig Vertrauen in seine Argumente!
Wie wir nun erfahren haben, sind wir nicht die einzigen Opfer derartiger Machenschaften. Offensichtlich handelt es ich bei dieser Gruppe um Menschen, denen es viel mehr um Verfolgung und Verteufelung von sog. "Tätern" und viel weniger um effektiven Schutz der Kinder geht. Das "Jagd-Motiv" scheint sich verselbständigt zu haben (siehe dazu weiter unten: Bayerisches Landeskriminalamt reagiert nicht mehr auf Anzeigen von CareChild).
So wurde auch die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität Ziel der Angriffe dieses Vereins. CareChild schrieb einige Kuratoren der AHS (Dr. Frits Bernard, Prof. Dr. Fritz Sack, Dr. Jörg Hutter , Oswalt Kolle) an und setzte diese unter Druck: Sie sollten sich von der AHS distanzieren. Prof. Sack, ein Kriminologe aus Hamburg, wurde zu diesem Zweck sogar von einem Journalisten 'attakiert'. Der Vorsitzende des Vereins CareChild geht in seinem 'Wahn' auch gegen Seiten von Opfern sexuellen Missbrauchs vor. Jüngstes Beispiel ist der Konflikt zwischen CareChild und Anti-Kinderporno vs. Regenbogenwald.de und trotz-allem.de (siehe dazu folgenden Beitrag in einem Diskussionsforum). Ursache des Konfliktes war offenbar die Bereitschaft einiger Menschen aus dem Forum von "Regenbogenwald", den Dialog mit Pädosexuellen zu suchen. Ein derartiger Dialog war von CareChild bisher immer abgelehnt worden, zuletzt in einem Artikel des Giessener Anzeigers, in dem Gawlik Pädosexuellen das Menschsein absprach und damit die Verweigerung eines Dialoges begründete. (Bei aller Notwendigkeit, Kinder vor sexuellen Übergriffen und vor sexueller Ausbeutung zu schützen, sollte Gawlik sich daran erinnern, dass viele geachtete Persönlichkeiten unserer Kultur, speziell natürlich der Antike, pädophil waren, und da wirkt es eigenartig, diesen Menschen ihr "Menschsein" absprechen zu wollen.)
Ein paar Bemerkungen zur Geschichte dieses Vereins
Mitte der 90ziger Jahre entstand CareChild. Damals waren einige Mitglieder aktiv im sog. 'Lotsendienst' von AOL: Der Online-Dienst hatte für die Überwachung seiner Chaträume Privatpersonen auf freiwilliger Basis gewonnen, die den Nachrichtenverkehr in den Chaträumen überwachten und bei Problemen einschreiten durften.
Als CareChild-Mitglieder ihre Lotsentätigkeit dahingehend ausweiteten, dass sie die durch ihre Tätigkeit als Lotsen gewonnenen Informationen dazu nutzten, Strafanzeigen gegen AOL-Benutzer zu stellen, beendete AOL die Zusammenarbeit mit solchen Lotsen, die gleichzeitig CareChild Mitglieder waren (siehe die entsprechende damalige Meldung auf der Internet-Seite des Vereins).
CareChild stellt es bis heute so dar, dass AOL 'Kriminelle' decken wolle und deshalb die CareChild Mitglieder "gefeuert" habe. Das ist ein "ungeheuerlicher Verdacht" - und wie berechtigt AOL reagiert hat, wird spätestens dann deutlich, wenn man sich einige weitere Fakten vor Augen hält:
So gab es im selben Zeitraum zahlreiche Aktionen gegen vermeintliche Kinderpornobesitzer, die von AOL-Lotsen im Übereifer angezeigt wurden, bei denen sich der Verdacht aber alsbald als unberechtigt heraus stellte, wie ein dokumentierter Fall auf anti-kinderporno.de belegt. Interessant in diesem Zusammenhang auch der CareChild Jahresbericht von 1999, in dem man unter Punkt 6: "Misserfolge" liest, dass sich die Beziehungen zum Bayerischen Landeskriminalamt abgekühlt hätten und keine Antworten mehr auf Strafanzeigen erfolgen würden. Da erübrigt sich ja wohl jeder weitere Kommentar.
Dr. Peter Niehenke
24. 7. 2002
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