Auch das gibt es: Ein Richter, der für Gerechtigkeit seine Karriere auf's Spiel setzt.
"Wenn sie hier mal eine schöne Stelle wollen, dann unterschreiben sie alles, was die Staatsanwaltschaft will." Ein Artikel aus der Badischen Zeitung (Freiburg)
Diese Unverschämtheit von "Empfehlung" zeigt, daß Juristen wie Dr. Schneider oder der hier beschriebene Richter, die sich ihr Berufsethos bewahrt haben, auch wenn es eine beachtliche Gefahr für ihre Karriere darstellt, unbedingt Unterstützung "von außen" (aus der Bevölkerung, den Medien) benötigen: Wenn man diese Menschen nicht öffentlich unterstützt, sich mit ihnen öffentlich solidarisiert, sind sie dem "Juristen-Mob" genau so hilflos ausgeliefert wie wir gewöhnlichen Bürger auch. Wie Dr. Schneider immer wieder betont, ist von der Justiz selbst nicht viel zu erwarten: Dort ruht man sich auf seinen Privilegien aus (vor allem dem Totschlagargument der sog. "richterlichen Unabhängigkeit", das viele Richter in einer widerlichen pharisäerhaften Weise für die Immunisierung gegen Kritik mißbrauchen).
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